Huber, Maria

Todesurkunde für Maria Huber
Todesurkunde von Maria Huber

Über Maria Huber wissen wir  sehr wenig. Es liegt nur eine Todeskurkunde aus Auschwitz vor, laut der sie am 8. Oktober 1943 um 9.45 h in Auschwitz, Kasernenstraße angeblich an einem Lungenödem bei Pneumonie verstorben sei. Weiters ist angemerkt, dass sie  am 2. März 1903 in Wörgl geboren wurde und ihre Eltern Alois und Franziska hießen. Von Beruf war Maria Huber Büroangestellte und wohnte zuletzt in Hallein, im Haus Bräuerstraße Nr. 14. Die Todesurkunde wurde von Dr. Werner Rohde unterzeichnet,  der von Mitte März 1943 bis Ende Juni 1944 als Lagerarzt im KZ Auschwitz-Birkenau fungierte.
Die Gründe für die  Verhaftung und die Deportation von Maria Huber nach Auschwitz liegen noch im Dunkeln.

Lagerarzt Dr. Werner Rohde
Lagerarzt Dr. Werner Rohde

„Er hat mir das Leben gerettet, aber er hat auch Zehntausende dem Tod überantwortet. Alle, die sich auf diese Weise ein Alibi zu verschaffen suchten, mordeten in anderen Fällen ohne Bedenken!“
Ella Lingens-Reiner, eine Wiener Ärztin, die von 1943-45 wegen Fluchthilfe für zwei befreundete jüdische Ehepaare  u.a. in Auschwitz in KZ-Haft war, über Werner Rohde.